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Auf den nächsten Seiten folgt die Baubeschrei-bung des Kartonmodells "Superpanzer Maus" aus dem polnischen ModelCard-Verlag im Maßstab 1:25.
Wenn man an die größten Ungetüme des Zweiten Weltkrieges denkt, so kommt man um den Panzer "Maus" nicht herum. Denn mit 188 Tonnen war die Maus ein wahrer Gigant. Sie sollte mit einer 15-cm-Kwk 44 L/38 ausgerüstet werden, die einem Kreuzer alle Ehre gemacht hätte (in den Prototypen kam nur die 12,8cm Kanone zum Einsatz). Zusätzlich war eine 7,5-cm-Kwk 44 L/36,5 als Nebenbewaffnung im Turm montiert. Auch die Panzerung war nicht gerade bescheiden, 240 mm am Turm und an der hinteren Wanne immer noch 165 mm.
Bei diesem hohen Gewicht war klar, dass man versuchte dieses zu vermindern. Wie auch schon bei anderen Panzern verringerte man den Munitionsbestand. Da jedes 15cm Geschoss schon 70kg wog, konnte man so sicherlich einiges sparen. So waren nur 50 Schuss vorgesehen, von denen die meisten in einem separaten Anhänger transportiert wurden.
Mit einer Höchstgeschwindigkeit von nur 11 km/h im Gelände konnte man ihn auch nicht wirklich zum Stürmen verwenden. Er verkörpert viel mehr den Begriff "fahrender Bunker" als jeder andere Panzer der Wehrmacht.
Seine taktischen Möglichkeiten waren begrenzt, im Abwehrkampf hätte er sicher einen guten Bunker abgegeben, wäre aber im offenen Feld, aufgrund seiner enormen Größe, auch sehr schnell zum Opfer gegnerischer Jagdbomber geworden. Außerdem hätten die enormen Kosten solch einen Panzer gerechtfertigt? Von einer Massenproduktion ist dieser Panzer genauso weit entfernt gewesen wie vom Rekord der schnellste Panzer des Krieges gewesen zu sein.
Dieser Panzer war wohl die größte Materialverschwendung der Wehrmacht (und das in Zeiten, wo sie es sich nicht mehr hat leisten können)
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